Montag, März 20, 2006

Budapest

Die letzten Wochen war ich in Budapest, um an einem sogenannten Proof of Concept zu basteln. Das besondere an der Situation war, dass dort zwei Firmen quasi in der Finalrunde um den Projektgewinn kämpften und eine dieser Firmen eben S1 war und wir daher ziemlich unter Druck standen.
Die Firmengeheimnisse wurden von amtlicher Stelle vor der Konkurrenz geheimgehalten und bewacht:

Budapest ist im Übrigen eine sehr schöne Stadt, die nicht nur etliche beeindruckende Bauwerke zu bieten hat, sondern auch eine schöne Umgebung und allerlei nette Läden, in denen man am Abend Trinken und Essen kann oder den einheimischen Bands lauschen kann.

Leider mussten wir ja wie bereits erwähnt von früh bis spät malochen, so dass ich abgesehen von meinem Hotelzimmer und dem Büro nur wenig zu Gesicht bekommen habe. Am letzten Tag habe ich mir allerdings freigenommen und einen kleinen Ausflug in die umliegenden Berge von Budapest gemacht.

Man kann mit einer Zahnradstraßenbahnlinie bis in einen nahegelegenen Wald auf einem Berg fahren und dort mit der sogenannten Kindereisenbahn durch den Wald bis zum höchsten Gipfel, den Johannesberg fahren. Die Bahn trägt ihren Namen nicht, weil dort nur Kinder mitfahren dürfen, sondern weil dort ausschließlich Kinder Dienst tun. Vom Fahrkartenverkauf bis hin zum Schaffner - alles fest in Kinderhand.
Dort gibt es einen Aussichtsturm, von dem man bei besserer Sicht laut Reiseführer einen tollen Ausblick haben soll. Ich hatte leider einen sehr nebligen Tag erwischt:

Hinunter ging es mit einem abenteuerlichen Sessellift. Ich war beinahe der einzige Fahrgast, aber es ist ja auch nicht gerade Hochsaison.
Auf dem Rückweg habe ich die U-Bahn genommen und habe Svens Aussage verifiziert, dass die U-Bahn zum einen unglaublich tief unter der Erde fährt und zum anderen die Bilder an den langen Rolltreppen schief aufgehängt sind. Dieser kleine Film zeigt das Phänomen.

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