Dienstag, August 30, 2005

Smog

Ich habe gerade Mittagspause und soeben ein Foto von der Gegend um das Bankgebäude in dem ich arbeite geknipst. Es handelt sich um ein für Peking typisches gehobenes Wohngebiet:
Es ist heute nicht etwas ein besonders nebliger Tag, sondern über Peking hängt stets eine dichte Dunstglocke, die aus den Abgasen der Autos und Fabriken der Stadt gespeist wird.
Der Fahrt mit dem Taxi zur Arbeit dauert am Morgen dementsprechend etwa eine Stunde, obwohl es nur wenige Kilometer sind. Ich habe schon überlegt, einen Teil der Strecke mit der U-Bahn abzukürzen, aber leider liegen die Stationen sehr ungünstig. Das U-Bahnnetz Pekings ist auch sehr dürftig, wenn man die Größe der Stadt berücksichtigt. Aus Konstengründen wird wohl aber ein weiterer Ausbau nicht geplant, sondern man versucht sich mit immer breiteren Straßen zu behelfen.
Morgens stehen an den breiten Straßen etlich uniformierte Hilfskräfte, die versuchen, das Verkehrschaos durch manuelles Eingreifen zu entschärfen, aber mit mäßigem Erfolg. Laut Michael Li hat die Regierung private Firmen dazu verpflichtet, diese Hilfskräfte kostenlos zu stellen, denn die Firmen haben ja auch ein Interesse daran, daß die Arbeiter zur Arbeit kommen können.

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